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Gargnano – km 23

Ortschaft von Gargnano

Einwohner: 3084
Höhenlage: 65
Oberfläche: 78,28
Provinz: Bs
PLZ: 25084

Gargnano ist in 12 kleine Fraktionen unterteilt, von denen einige direkt am See (Villa und Bogliaco) andere an den Hängen ( Villavetro, Fornico, Zuino, Navazzo, Musaga, Muslone) un wieder andere sich im Hinterland befinden (Sasso, Liano, Formaga, Costa). Dank der Aussichtsstraßen, die mit Olivenbäumen, Feldern und Wäldern gesäumt sind, bleiben sie miteinander verbunden.

Gargnano am Westufer des Gardasees besteht aus drei Teilen: Bogliaco, Villa und dem Hauptort Gargnano. Schon vor Jahrhunderten war Gargnano eher ein Ort der Wohlhabenden. Das lässt sich heute noch gut an den prächtigen Villen, Palästen und wunderschönen Gärten erkennen. Der Ort hat jedoch eine bewegte Vergangenheit hinter sich: 1866 wurde Gargnano von österreichischen Kriegsschiffen beschossen, die abgefeuerten Kanonenkugeln stecken noch heute in den Mauern der Palazzi rund um das Hafenbecken. In Bogliaco findet jedes Jahr am ersten Septemberwochenende die bekannteste Segelregatta auf dem Gardasee statt, die “Centomiglia (100 Meilen)”, ein einzigartiges Schauspiel, das einen Ausflug wert ist.


Gargnano : Sehenswertes

Gargnano wird vom Monte Denervo (1495 m) überragt und besteht aus dem Hauptort und 12 kleinen Ortschaften. Einige befinden sich am See (Villa und Bogliaco), andere in Hanglage (Villavetro, Fornico, Zuino, Navazzo, Musaga, Muslone) und wieder andere im Hinterland (Sasso, Liano, Formaga, Costa). Alle Ortschaften sind durch bequeme und aussichtsreiche Panoramastraßen, die durch charakteristische Olivenhaine, Wiesen und Wälder führen, miteinander verbunden. Die Landschaft längs des Sees ist von Orangengärten und Zitronengewächshäusern geprägt, welche seit dem 18. Jh. gemeinsam mit dem Fischfang eine wichtige Einkommensquelle sind. Bogliaco, Sitz des Segel-Vereins, richtet zahlreiche internationale Segelrennen aus, wie die “Centomiglia”, die wichtigste Regatta Europas auf Binnengewässern. Das weite und malerische Hinterland bietet viele Möglichkeiten für Ausflüge zu Fuß, zu Pferde, mit dem Mountain-Bike oder dem Auto. Zahlreich sind die Hotels und Restaurants, in denen man die typischen Gerichte der Gegend (Spieß, Fisch, Polenta, usw.) kosten kann.

Gargnano : Die Pfarrkirche San Martino

Ursprünglich (im 11.Jh.) auf den Ruinen eines römischen Gebäudes errichtet, wurde sie in der ersten Hälfte des 19. Jh. nach den Plänen des Architekten Rodolfo Vantini vergrößert. Nach diesem Projekt wurden zwei große Kuppeln errichtet, welche fünf Altäre mit Gemälden von Andrea Celesti, Andrea Bertanza und G. Bettino Cignaroli enthalten.

Gargnano : Die Kirche und das Kloster San Francesco

Das Kloster wurde im Jahre 1266 von den Franziskanern gegründet, während die Kirche 1289 errichtet wurde. Der Innenhof des Klosters ist von Bogengängen umgeben, dessen Säulen Kapitelle mit Tiefreliefen von Fischen, Vögeln, Zitronen-, Zedernblättern und -früchten tragen.

Gargnano : Ehemaliges Gemeindehaus

Das ehemalige Gemeindehaus wurde im 16. Jh. in elegantem klassischem Stil errichtet. Seine architektonischen Linien verweisen auf Todeschini (1524-1603) und beherrschen den Platz und den Hafen. Ein unter dem Bogengang gelegener Gedenk- stein erinnert an die Bombardierung von 1866.

Gargnano : Villa Bettoni

Gargnano Villa BettoniDieses Werk des Architekten Adriano Cristoferi (18. Jh.) gilt als schönster architektonischer Bau des Gardasees. Die Villa mit ihren breiten Freitreppen wird von einer Balustrade überragt, welche mit Steinstatuen aus der Mythik geschmückt ist. Villa Bettoni enthält kostbare Kunstwerke: Gemälde von Palma dem Älteren, Canaletto, Paolo Veronese, Andrea Celesti und Pitocchetto sowie antike Möbel, seltene Bücher, Stucke und Dekorationen. Sehr effektvoll ist der von Amerigo Pierallini angelegte Garten, der sich inmitten eines Halbrundes befindet.

Gargnano : Die Klause (eremo) San Valentino

Sie erhebt sich auf der gleichnamigen Ortschaft auf etwa 700 m ü.d.M. und ist von Sasso aus zu Fuß über einen Maultierpfad zu erreichen. Von hier genießt man eine großartige Aussicht auf den See. Die vor kurzem restaurierte Kirche wurde im 17. Jh. errichtet und ist eine Gedächtnisstätte an die Pestplage.

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